Klausurnote berechnen

Eine Klausur steht zwischen dir und der Note, die du willst? Gib deinen aktuellen Stand in Prozent, die Gewichtung der Klausur und dein Ziel ein — du siehst sofort, was du in der Klausur brauchst.

…oder Zielnote wählen:

So funktioniert der Klausurnoten-Rechner

Deine Modulnote ist ein gewichteter Durchschnitt: Dein aktueller Stand zählt für alles außer der Klausur, die Klausur zählt mit ihrer Gewichtung. Der Rechner dreht die Formel um und findet die eine Unbekannte — die Klausurnote, die du brauchst.

Benötigt in der Klausur = (Ziel − Aktuell × (1 − Gewichtung)) ÷ Gewichtung

Je höher die Gewichtung der Klausur, desto mehr kann sie deine Note bewegen — in beide Richtungen. Eine Klausur mit 40 % Gewicht kann ein wackeliges Semester retten oder ein gutes gefährden. Genau deshalb lohnt sich diese Rechnung vor dem Lernen.

Rechenbeispiel

Dein aktueller Stand liegt bei 80 %, die Klausur zählt 40 % und du willst 85 % insgesamt. Benötigt = (85 − 80 × 0,6) ÷ 0,4 = (85 − 48) ÷ 0,4 = 92,5 %. Das ist anspruchsvoll, aber machbar — nach der Bayerischen Formel etwa eine 1,4, also "Sehr gut". Plane deine Lernzeit entsprechend. Käme ein Wert über 100 % heraus, wüsstest du: Das Ziel ist unerreichbar, also lieber die nächstniedrigere Note anpeilen.

Die Zielnoten-Auswahl nutzen

Denkst du nicht in Prozent? Wähle deine Zielnote aus der Liste und der Rechner trägt einen typischen Prozentwert ein (eine 1,0 entspricht etwa 100 %, eine 2,0 etwa 83 %). Das ist eine Schätzung — die genauen Grenzen deiner Hochschule können leicht abweichen — aber für die Planung reicht es.

Häufige Fragen

Was, wenn ich mehr als 100 % bräuchte?

Dann ist dein Ziel in diesem Modul rechnerisch unerreichbar. Ziele eine Note tiefer und prüfe, was dafür nötig ist — oft sind es nur wenige Prozentpunkte Unterschied.

Was bedeutet ein negatives Ergebnis?

Dein Ziel ist bereits gesichert: Selbst eine 0 in der Klausur hält dich auf oder über deinem Ziel. (Prüfe trotzdem zuerst, ob alle Eingaben stimmen.)

Funktioniert das auch, wenn noch nicht alles benotet ist?

Ja — gib deinen aktuellen Stand auf Basis der benoteten Leistungen ein und zähle unbenotete Arbeiten nur dann zum aktuellen Stand, wenn du dir bei ihnen sicher bist. Für eine vorsichtige Planung lässt du Unsicheres lieber weg.

Wie genau ist die Zielnoten-Auswahl?

Sie nutzt typische Prozentwerte aus der Bayerischen Formel (1,0 ≈ 100 %, 2,0 ≈ 83 %). Die Skala deiner Hochschule kann um ein bis zwei Punkte abweichen — schau in deine Prüfungsordnung für exakte Grenzen.